Schülerzeitung „Libelle“  Nr. 7

Bilder und Fotos folgen!

„Libelle“  News 


                              Ausgabe Juni 2002                                                   

Die Klettertour in den Eschbacher Klippen

Alle vierten Schuljahre waren für drei Tage im Gästehaus "Hubertus ".

Wir, die Klasse 4 c, wanderten am Donnerstag zu den Eschbacher Klippen, zuerst durch den Wald, dann durch Wiesen und Felder nach Maibach. Einmal ging es ganz lang bergauf, doch endlich waren wir angekommen.

Weil wir beim Laufen den Rekord von einer Stunde und 45 Minuten gebrochen hatten, mussten wir auf die Väter von Sina und Analee warten. Die wollten uns nämlich das Klettern beibringen und uns absichern.

Auf der steilen Seite der Klippen übte schon eine Gruppe das Klettern, wir guckten gespannt zu.

So gegen 11.30 Uhr kam Sinas Papa mit Seilen und allem, was man so zum Klettern braucht. Er hatte auch eine Spielkiste mitgebracht, damit es uns nicht so langweilig wird. Denn wir konnten ja nicht alle auf einmal klettern. Zuerst erklärte Peter uns, worauf wir beim Hochklettern achten müssen. Wir sollten uns nicht unbedingt nur mit den Armen abstützen oder hoch ziehen, sondern auch Halt mit den Füßen suchen.

"Stützt euch nicht mit den Knien ab, ihr schürft euch auf. Auf keinen Fall dürft ihr aufs Kletterseil drauftreten und ganz wichtig: du kannst jederzeit Bescheid sagen, wenn du herunter willst!", meinte Peter beruhigend.

Nach dem Mittagessen, das der Hausmeister gebracht hatte, kam auch Analees Vater und es konnte losgehen. Ganz mutig gingen Dustin und Alex als erste hin.

Es war mucksmäuschenstill, als sie den Weg in der Steinwand suchten. doch als sie oben auf dem Fels angekommen waren, klatschten wir wie errückt. Das haben wir bei allen Kindern gemacht, auch bei mir wurde geklatscht.

Nun war ich an der Reihe. Vorsichtig und ein bisschen ängstlich ging ich hin und bekam den Beckengurt angezogen. Ich war mit einem Seil gesichert, damit ich, wenn ich abrutschte, nicht runterfallen konnte. Im Felsen suchte ich mir Griffmulden, in denen ich mich festhalten konnte. So ging es immer höher. Mir war es ganz mulmig.

Ich traute mich nicht runterzugucken. Dann ließ ich mich abseilen. Ich war froh und stolz, als ich unten war. Jeder durfte zweimal klettern.

Herr Weckler ist auch einmal hochgeklettert, Frau Treppesch wollte nicht.

Nachdem wir mit Klettern fertig waren und noch gespielt hatten wanderten wir zurück zum "Hubertus ".

Dort ruhten wir ein bisschen, duschten und waren wieder fit für das Grillen.

       Lisa Peppler und  Katharina Heidt  

„Libelle“  News


                           Ausgabe Juni 2002 

 

Die Bläsernacht der 6 b

    

Zum Abschluss unserer Zeit an der FWS und um uns auf den Musik- und Singspielabend vorzubereiten, trafen wir uns zu einer " Bläsernacht ".

 

Um 17.00 Uhr haben wir uns auf dem Schulhof getroffen. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit zum Austoben. Anschließend trommelte uns Herr Morkel zusammen. Zuerst spielte das ganz Orchester einige Lieder, Banana Split, Czardas, Rhythm & Blues, Procession of the centurions und Slidin & Glidin. Nach dem Zusammenspiel teilten wir uns in Kleingruppen auf.  

Diese Kleingruppen wurden von Herrn Morkel, Herrn König, Herrn Weckler, Herrn Wagner, Herrn Marquardt, Frau Wünsch und Frau Homula geleitet.

Dann gab es endlich Abendessen. Man konnte wählen zwischen Pizza mit Pilsen und Salami oder Pizza Hawaii. Als Nachtisch hatte Frau Homula Schoko- , Vanille- und Erdbeereis mitgebracht.  

Anschließend übten wir abermals im Orchester, unsere Lippen taten uns langsam weh. Nach dem Proben machten wir unser Lager zurecht.

Wir schliefen in den Klassenräumen. Wir hatten auch Spiele mitgebracht. Wahrscheinlich hat kaum einer der 6 b lange geschlafen. Trotz Nachtruhe redeten alle und liefen durch die Räume

Um 6 Uhr hielt es Herr Morkel nicht mehr aus. Er schnappte sich einige Kinder und spielte mit ihnen Basketball. Nur wegen Herrn Morkel verlor seine Mannschaft das Spiel, er ließ sich andauernd von Julian und Achim den Ball wegnehmen.......  Guter Basketballlehrer

Um 8 Uhr gab es dann endlich Frühstück. Wir tobten noch etwas herum und wurden dann glücklich und müde abgeholt

Giuliana Ritella               Sina Kalbfleisch

„Libelle“ Interview 


                               Ausgabe Juni 2002 

Libelle interviewte Frau Rey

Frau Rey, Sie sind neu an unserer Schule.
Wie gefällt es Ihnen?

Mir gefällt es sehr gut an dieser Schule.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Ethik, Förderunterricht Deutsch und Kunst. Meine anderen Fächer sind Englisch und Sport.

Welches Fach unterrichten Sie am liebsten ?

Das ist eine schwere Entscheindung, zur Zeit Kunst und Deutsch.

An welcher Schule haben Sie vorher unterrichtet?

An der Waldorfschule.

Was ist der Unterschied zwischen einer Waldorfschule und unserer Schule?

Die Kinder haben von Klasse 1 bis 8 immer denselben Klassenlehrer.

Außerdem  gibt  es keine Schulbücher, die Kinder schreiben alles selber in ihr Heft. 

Es wird  sehr viel gemalt und gesungen. Es gibt dieselben Fächer , aber mehr  Kunst und Musik und ein zusätzliches Fach, das Eurythmie heißt.

Man könnte es als eine Art Bewegungstanz  beschreiben: Es werden z.B. Laute oder Texte in Bewegung umgesetzt.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Am liebsten Reiten und mit meinen Hunden spielen .

Kommen Sie nach den Sommerferien wieder ?

Das weiß ich noch nicht ,aber ich gebe auch Unterricht im Reiten und Voltigieren. Außerdem gebe ich Sprachkurse für Erwachsene.

 

Libelle hofft, dass wir Frau Rey nach den Ferien wiedersehen

„Libelle“ Interview 


                                 Ausgabe Juni 2002 

Interview mit einem Politiker –

dem Landtagsabgeordneten

Herrn Klaus Dietz

Freitag, Samstag, Sonntag, Landtag…

Was ist eigentlich der Landtag?

Herr Dietz ist Landtagsabgeordneter und arbeitet in Wiesbaden, der  Landeshauptstadt von Hessen. Doch er hat sich diesen Beruf nicht einfach aussuchen können, und es gibt dafür auch so direkt keine Ausbildung.

Alle vier Jahre wählen die Hessen ihren Landtag, so nennt man die Versammlung der Politiker, die gemeinsam beraten und Entscheidungen für alle Bürger Hessens treffen wie zum Beispiel über Straßenbau, Schulen, Kindergärten, Polizei…

Diese Politiker, die Landtagsabgeordneten, gehören verschiedenen Parteien an: CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, SPD.

Die hessischen Bürger geben ihre Stimme für die Partei ab, die ihnen mit ihren Zielen am besten gefällt. So erhalten die Parteien unterschiedlich viele Stimmen und damit unterschiedlich viele “Sitze” (Politiker) im Landtag.

Insgesamt sind dies 110 Politiker, die Gesetze und anderes für Hessen beschließen. Die wählen den Ministerpräsidenten. Er heißt zur Zeit Roland Koch (CDU). Dieser bestimmt Minister für verschiedene Bereiche, zum Beispiel für die Schulen die Kultusministerin Karin Wolff.

   

Doch nun das Interview:

Libelle: Wollten Sie schon immer Politiker werden?
     Klaus
Dietz: Politik hat mich schon in meiner Jugend interessiert. Politik gestalten zu können in kommunalen Parlamenten hat sich nach und nach ergeben. Eine Landtagskarriere allerdings lässt sich nicht von Anfang an planen.

Libelle: Wie lange dauert eine Landtagssitzung?
     Klaus Dietz: Die Landtagssitzungen (auch Plenum genannt) erstrecken sich von Dienstag Nachmittag ab 14 Uhr bis Donnerstag Abend. Dienstags und mittwochs tagen wir bis 18 Uhr mit einer zwei- beziehungsweise einstündigen Mittagspause; am Donnerstag kann es auch mal bis spät in die Nacht hinein dauern. Dienstags vormittags haben wir von 10.30 Uhr bis gegen 13 Uhr Fraktionssitzung. In den beiden Wochen vor dem Plenum tagen die einzelnen Ausschüsse mit einer Sitzungsdauer von ein bis etwa vier Stunden Dauer.

Libelle: Was haben sie in Sitzungen zu tun?
     Klaus Dietz:  Die Meinung anderer Politiker anzuhören und die eigene darzustellen. Am Ende steht meist eine Abstimmung über Gesetze, Anträge oder andere Initiativen.

Libelle: Haben Sie auch sechs Wochen Ferien? '
     Klaus Dietz: Während der Schulferien sind keine Sitzungen angesetzt. Es finden aber durchaus Gespräche oder Besichtigungen in den Wahlkreisen statt. Die Zeit für gemeinsamen Urlaub mit der Familie muss man rechtzeitig vorher festlegen.

Libelle: Kommen Sie sehr spät nach Hause?
     Klaus Dietz: Viele Termine im Wahlkreis finden abends statt. Da kann es schon mal nach 24 Uhr werden. Hinzu kommen viele Termine samstags und sonntags.

Libelle: Können Sie morgens ausschlafen oder müssen Sie früh aufstehen?
     Klaus Dietz: Hin und wieder ergibt sich die Möglichkeit, etwas länger zu schlafen. Insbesondere bei Landtagssitzungen ist die rechtzeitige Anwesenheit von größter Bedeutung. Um Staus auf den Autobahnen vorzubeugen, muss man da auch schon mal sehr früh aufstehen.

 

(Daniela Dietz)

 

„Libelle“ Informiert


                              Ausgabe Juni 2002 

Ritter - wie sie lebten       

(Aus einem Unterrichtsprojekt des 4. Schuljahres)

              Was aßen die Ritter ?

·        Zum Frühstück aßen sie :

Brot mit Fleisch oder Käse, Wein, Obstsaft, Milch

·        Zum Mittag :

Brot in Wein oder Bier eingebrockt

·        Zum Abend :

Brei nach Wahl aus Hafer, Gerste, Hirse oder Dinkel mit  Pökelfleisch. Suppe mit Bohnen oder Erbsen mit Rauchfleisch. Während der Fastenzeit aßen sie: Heringe aus der Nordsee. Salm Forelle , Hecht und Karpfen aus den heimischen Gewässern. Dazu Salate aus dem Burggarten je nach Jahreszeit.  

·        Zum Nachtisch gab es ­:

Äpfel, Birnen und Pflaumen , frisch , gebraten , getrocknet oder als Mus.

Süße Eierspeisen nach Wahl. Wenn der Kaufmann da war, gab es auch Kastanien, Mandeln, Feigen und Datteln. Die Nachspeisen waren mit Honig gesüßt.

·        Getränke:

Milch – Wein mit Honig oder Gewürzen – Met aus gegorenem

Honigwasser – Most oder Saft – Bier aus Roggen, Gerste oder

Dinkel. 

 

„Libelle“ Schon gehört ,gelesen ,gesehen


                                Ausgabe Juni 2002 

 ICE AGE

Das Kino-Abenteuer „ICE AGE“ führt  20 000 Jahre zurück in die Vergangenheit :an den Beginn der Eiszeit. Die Helden des tierischen Streifens, ein zotteliges Mammut namens Manfred, das respektlose Faultier Sid und Säbelzahntiger Diego, ziehen gemeinsam in den Süden, um sich keine Frostbeulen zu holen. Das bunt zusammengewürfelte Trio nimmt einen Passagier mit auf die Reise: ein Menschenbaby das sie auf dem Weg fanden . Auf ihrem gefährlichen Weg werden Manfred, Sid und Diego dicke Kumpels, die das Kind um jeden Preis schützen wollen.    

 

Dieser Film läuft auch heute noch in jedem Kino. Er ist sehr witzig.

 

Von: Isabell Reitze und Laura Tizza

 

„Libelle“ Umwelt und Natur 


                                 Ausgabe Juni 2002 

 

Wie groß sind Sonne, Erde und Mond?

Stell dir vor, die Sonne wäre so groß wie ein Fußball, dann wäre die Erde so klein wie ein bunter Stecknadelkopf aus Glas. Der Mond, der ja kleiner ist als die Erde, hätte in unserem Vergleich nur Größe eines kleinen Stecknadelkopfes aus Stahl.

Du weißt ja, dass die Erde einmal im Jahr um die Sonne kreist.

Der Kreis, den sie dabei zieht, ist in unserem Vergleich so groß wie ein Fußballfeld.

Könnte man auf der Erde leben?

Nein, dazu ist sie viel zu heiß. Alles würde verbrennen. Schließlich beträgt ihre Temperatur an der Oberfläche über 5000° Celsius. In ihrem Inneren ist sie noch viel, viel heißer.

Kann man auf dem Mond leben? Wohnen dort auch Tiere?

Menschen und Tiere brauchen zum Leben Sauerstoff, sonst würden sie ja ersticken. Auf dem Mond gibt es leider keinen Sauerstoff. Auch kein anderes Gas befindet sich auf seiner Oberfläche. Deshalb ist Leben auf dem Mond nur möglich, wenn man Sauerstoff von der Erde mitbringt oder dort erzeugt. Damit die Astronauten auf dem Mond leben können, tragen sie Sauerstoff-Flaschen auf dem Rücken mit sich herum. Vielleicht wird man auf dem Mond einmal Häuser bauen, die so dicht sind, dass man im ganzen Haus ein Gasgemisch halten kann, welches ein Leben ohne Raumanzug möglich macht

 Warum ist die Sonne gelb und warum sieht die Sonne rot aus, wenn sie untergeht?

 In Wirklichkeit ist die Sonne weiß. Aber du weißt, dass die Erdkugel herum  eine dicke Luftschicht liegt. Das Sonnenlicht muss durch diese Lufthülle hindurch, damit es auf die Erdoberfläche scheinen kann. Im weißen Sonnenlicht sind auch blaue , gelbe und rote Strahlen vermischt. Die blauen Strahlen fallen auf die Luftteilchen, so dass sie gar nicht unten ankommen (dafür scheint der Himmel jetzt blau) . Wenn man aber aus dem Licht blaue Strahlen wegnimmt, so wird es gelb.

Darum sehen wir die sonne gelb.

 

„Libelle“ News 


                                 Ausgabe Juni 2002 

Die Klasse von Herrn Dörr, die 6d, wollte mal wieder ganz in Kunst machen. Die Skulpturen in unserem Garten sollten ergänzt werden, noch mehr davon ! Von was ?

 

Na ja, Skulpturen sind von Künstlern angefertigte Gegenstände, Figuren etc.

Unsere Künstler, die „Dörr-Leute“, sollten sich diesmal mit einem bestimmten Thema beschäftigen.

Es stellte sich die Frage: was betrifft unsere Schule, unseren Garten, uns?

Um knifflige Fragen zu beantworten, benötigt man Fachleute. Herr Burk, Meister und Bewacher des Skulpturenparks in Bad Nauheim musste ran. Einen ganzen Tag wurde er von der Klasse interviewt, ausgequetscht, gelöchert.

 

  • Was können wir machen ?
  • Was benötigen wir dazu ?
  • Wie wird das gemacht ?

Mit vielen Ideen im Kopf ging es dann in der Schule los. Meerestiere, Fische sollten es werden.

Nun wurde Ytong, ein Stein aus "Sand und Luft" , bearbeitet. Sägen, Hämmern und Schmirgeln will gelernt sein.

Die Ideenküche brodelte, heiße Diskussionen unter "Fachleuten" entflammten.  

Spaß hat es gemacht !

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wo sind denn die neuen Skulpturen ?

 

 

Gibt es einen Grund, weshalb sie gerade diese Formen und Farben haben ? 

Warum sind sie gerade an diesen Stellen platziert worden ?

Fragen über Fragen.

Fragt doch mal die Künstler!!!!

 

„Libelle“ Sport 


                                 Ausgabe Juni 2002 

 

 

Förderstufe:  Am 22.4.02 war Tischtennis - Turnier der Förderstufe.

Der erste  war Tim Garcia Binn und der zweite war Fabian Riegsinger, dritter Waldemar Scheiermann.

Mädchen : 1. Sabrina Geller, 2. Anna Khatchatrian, 3. Laura Riehl

 

Grundschule: Am 25.4.02 war Tischtennis -Turnier der Grundschule. 

 

 

Sieger war Björn Börsch , zweiter wurde Abdullah  Gül  und der dritte war  Michel Nebel.

Bei den Mädchen  gewann Ester Orel, die zweite war Eva Guryca und dritte wurde Katharina Kremer.

 

Wer nicht  mitgemacht hat,

kann nächstes Jahr teilnehmen.

                                          

Zur "Libelle"-Ausgabe:

Oktober      2000 Dezember 2000
März 2001 Juni 2001
November 2001 März 2002
Dezember 2002 März 2003

© Frauenwaldschule 2000
Zuletzt aktualisiert: Juni
2002