Schülerzeitung "Libelle" Nr.5

„Libelle“    News


      
  
                                 Ausgabe November 2001

 

Neueröffnung der Schülerbücherei

Noch ist die Bücherei für die Buchausleihe geschlossen. Libelle hat sich umgeschaut. Die Schulbücherei ist um vieles schöner geworden. Es gibt jetzt auch eine Ecke nur für die Grundschule. Wenn man in die Bücherei kommt, ist die Grundschulecke gleich rechts. Die Bücher sind auch neu sortiert worden. Die Bücher für die 1. und 2. Klasse haben graues, die für die 3. Klasse gelbes und die für die 4. Klasse rotes Klebeband. Auch für die Förderstufe stehen viele interessante Bücher in den Regalen.

 

In der Bücherei gibt es: Gespensterbücher, Pferdebücher, Vampirbücher und vieles mehr.

Es gibt sogar eine Schmökerkuschelecke, die mit Kuschelkissen ausgestattet ist.

 

Zur Zeit findet ein Malwettbewerb statt mit dem Thema „Rund ums Lesen“.

Die Gewinner der Buchpreise werden wir in der nächsten Schülerzeitung veröffentlichen.

Die Bücherei wird in den nächsten Tagen wieder für alle Klassen eröffnet werden.

Und nun viel Spaß beim Lesen wünscht  Libelle!

 

(von Jenny, Juliane und Meike)

 

„Libelle“  Interview 


                                Ausgabe November 2001 


Interview mit einer
Tierärztin
 

Wir haben ein Interview mit der Tierärztin Frau Schäfer geführt. Ihre Praxis ist in der Hausbergstraße in Nieder-Mörlen.  

Libelle: Was war das außergewöhnlichste Tier, das Sie  je behandelt haben?

  Frau Schäfer: Ein Chamäleon und ein Waran.

Libelle: Haben Sie schon einmal Ihren Beruf bedauert? Wenn ja, warum?

Frau Schäfer: Nein, nur wenn ich nachts um 4.00 Uhr zu einem Notfall gerufen werde.  

Libelle: Was ist Ihr Lieblingstier?

Frau Schäfer: Pferde und mein Hund Sammy.

Libelle: Was glauben Sie, welche Hunderasse die schnellste ist?

Frau Schäfer: Windhunde.

Libelle: Welche Hunderasse ist Ihrer Meinung nach die schönste?

Frau Schäfer: Irischer Setter.

Libelle: Welche Hunderasse ist Ihre Lieblingsrasse?

Frau Schäfer: Labrador

Libelle: Welche Krankheiten müssen Sie bei Hunden am meisten behandeln?

Frau Schäfer: Durchfall und zur Zeit Herbstzeitmilben.

Libelle: Wie finden sie es, dass immer noch so viele Hunde gezüchtet werden, obwohl die Tierheime voll sind?

Frau Schäfer: Es ist besser, einen Hund aus einem Tierheim zu holen und ihm ein gutes Zuhause zu geben.

Libelle: Frau Schäfer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Sina Kremer und Daniela Dietz

 

„Libelle“  Interview 


                            Ausgabe November 2001 

 
Libelle: Interview  mit  einem Polizisten

Vor ein paar Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der 4.Klassen ihre Radfahrprüfung gemacht. Sicher habt ihr sie auf dem Schulhof fahren gesehen.

Libelle wollte einmal genauer wissen, was die Polizisten so tun, wenn sie nicht Radfahrunterricht in den Schulen erteilen .

Wir fragten den Polizisten Herrn Ulrich Frommer     

Libelle: Wie lange sind Sie schon Polizist ?

      Herr Frommer: 30 Jahre

Libelle: Sind Sie gern zum Radfahrunterricht in den Schulen?

      Herr Frommer: Ich mache nur Sachen, die mir Spaß machen.

Libelle: Fallen viele Schüler bei der Radfahrprüfung durch?

      Herr Frommer: Pro Klasse sind es ein oder zwei Schüler, die im

      theoretischen Teil oder im praktischen Teil nicht genug wissen oder können.

      Sie sind eigentlich noch nicht fit genug, um alleine auf der Straße mit dem

      Fahrrad zu fahren und müssen mit ihren Eltern üben.

Libelle: Was tun Sie, wenn Sie nicht gerade Unterricht in den Schulen durchführen?

      Herr Frommer: Ich gehöre zur Verkehrsabteilung. Ich habe mit Sachen zu tun, die mit Straßenverkehr zu tun haben.

Libelle: Gab es für Sie gefährliche Situationen?

      Herr Frommer: Ja, es gab zwei oder drei brenzlige Situationen.

Libelle : Haben Sie schon einmal mit Ihrer Pistole schießen müssen?

      Herr Frommer: Zum Glück habe ich die Pistole bisher nur einmal benutzen müssen.

Libelle: Haben Sie schon einen Mord aufgeklärt?

      Herr Frommer: Nein, das gehört nicht zu meinen Aufgaben.

 

  „Libelle“  Geschichten
                        


                                Ausgabe November 2001 


Im Land der Kuscheltiere

Ente Mac saß ganz traurig auf einem Regal in einem Spielzeugladen. Aufgeregt schaute er sich im Laden um.

„Wo bin ich?“ fragte die Ente den Teddybär. „Du bist im Land der Kuscheltiere“, sagte der Elefant Bimbo. Die kleine Ente freute sich, als sie das hörte. “Warum bist du so traurig?“ fragte die Möwe Elli.

„Ich bin immer so alleine. Keiner möchte mich haben“, erzählte die Ente den Tieren.

„Wir müssen der Ente helfen“, meinte Bimbo zu all seinen Freunden. „Morgen sprechen wir alle Kinder an, die zu uns kommen, ob sie nicht gern so eine nette kleine Ente als Spielkamerad hätten“, schlug die Giraffe vor.

Mac war begeistert. Er legte sich zu den anderen Kuscheltieren und schlief ein. Am anderen Morgen wird Mac schon früh wach und kann es kaum erwarten bis der Spielzeugladen geöffnet wird. Drüben am anderen Ende des Ladens sieht er ein kleines Mädchen. Es ist die Marie mit ihrer Mutter. Marie hat heute Geburtstag und sie darf sich ein Geschenk aussuchen. Es soll etwas Besonderes sein. Aber Marie kann sich nicht entscheiden. Sie sitzt auf einem Stuhl und schaut sich die vielen schönen Kuscheltiere an. „Marie, beeile dich!“ ruft die Mutter. „Ich kann mich einfach nicht entscheiden,“ jammert Marie. Sie geht noch einmal langsam an den Kuscheltieren vorbei. Als sie an der Ente vorbeikommt, hört sie plötzlich ein leises „Mac-Mac! Mac-Mac!“

Was war das? wundert sich Marie. Kann die Ente etwa sprechen?

„Warst du das Ente? Hast du mich gerufen?“ „Mac-Mac. Ja, ich war es“, antwortet die Ente. „Warum bist du so traurig, Ente? fragt Marie. „Schau, Marie, ich komme aus einer riesigen Werkstatt, wo viele große und kleine Enten gemacht werden. Jede Ente hat einen Besitzer bekommen – nur ich nicht. Man hat mich einfach vergessen. Nun sitze ich hier, und keiner will mich haben.“ Marie hört sich die Geschichte an und weiß sofort, welches Kuscheltier sie sich aussuchen wird. „Mutti!“ ruft Marie, „mein Geburtstagsgeschenk habe ich gefunden. Es ist die Ente von dort drüben. Sie heißt Mac.“

  „Libelle“  lacht
                        


                                Ausgabe November 2001 

 

„Im Urlaub wollte ich eigentlich Wellenreiten lernen.“
„Na und, warum hast du’s nicht getan?“
„Meinst du vielleicht, mein Pferd wäre auch nur einen Meter ins Wasser gegangen?“

 

Frau Huber auf großer Kreuzfahrt. „Zufrieden mit der Kabine?“, fragt der Kapitän.
„Sehr, Herr Kapitän“, antwortet Frau Huber und deutet auf das Bullauge.
„Vor allem dieser kleine Wandschrank ist prima. Was da alles so rein geht.“

 

Der Friseur ist mit dem Haarschnitt fertig, hält den Spiegel in der Hand und fragt: „Ist es recht so?“ Der Kunde: „Etwas länger, bitte!“

Die Lehrerin fragt: „Hat von euch schon mal jemand was von dem berühmten Blasorchester in Amerika gehört?“
„Nein. So laut spielen die wirklich nicht.“

 

  „Libelle“  Umwelt und Natur
                        


                                Ausgabe November 2001 

Pferderassen

Welsh Cob (Section D)Rasse: Welsh-Pony-Cob-Typ.

Herkunft: Großbritannien (Walesh).

Eignung: Kutsch - und Reitpony.

Eigenschaften: willig  und ausdauernd.

Temperament: energisch  und lebhaft.

 

Geschichte: Diese  Rasse stammt vom Welsh Mountain ab, hat aber einen größeren Einfluß durch das Hackney-Pferd zu verzeichnen. Der Körperbau befähigt dieses Tier zum Tragen schwerer Reiter auch auf schwierigem Gelände. Die Verwendung als Kutschpferd bleibt jedoch die Hauptaufgabe.

 

Rasse:   Shetland-Pony

Herkunft: Großbritannien (Schottland, Shetland- undOrkneyinsel).

Verbreitung: Weltweit.

Eignung:  Reit - und Kutschpony.

Eigenschaften: Stark, ausdauernd, genügsam.

Temperament: Lebhaft, aber nicht immer zahm.

Geschichte: Ausgrabungen  zufolge soll diese Rasse schon in der Bronzezeit gelebt haben; manche  Leute sind jedoch der Shetlandpony Sammy Meinung, dass diese Rasse ein Nachfahre jener Pferde ist, die mit einem Schiff der spanischen Armada transportiert wurden.

Im vergangenen Jahrhundert wurde das Shetland-Pony im Bergbau unter Tage (d.h. in einem unterirdischen Stollen) verwendet.

Noch heute wird es beim Gemüseanbau eingesetzt, vorwiegend wird es jedoch als Reitpony für Kinder verwendet ( ist aber nicht immer zuverlässig). Unterschiedliche Aufzuchtsbedingungen haben in der USA zu einer Änderung  des Typs geführt.

 


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Zuletzt aktualisiert:  November
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