Schülerzeitung "Libelle" Nr.3

„Libelle“  Umwelt und Natur


                                         Ausgabe März 2001

Unser Schulteich im Winter und Frühling

 

Die meisten Tiere halten im Winter eine Winterruhe oder Winterstarre.

In unserem Teich leben einige Fischarten: Moderlieschen, Stichlinge: sie sitzen auf dem Grund und bewegen sich kaum und fressen wenig.

Auch Schnecken und Libellenlarven sieht man im Winter selten. Erst wenn im März durch die Sonne das Wasser wärmer wird, wird es im Teich wieder lebendig.

Jetzt beginnt auch die Amphibien – Wanderung.

Amphibien, das sind Tiere, die im Wasser und an Land leben können: Wanderer zwischen Wasser und Land.

Dazu gehören die Frösche, die Kröten und die Molche. Diese Tiere haben den Winter an Land, unter Laub oder Steinen verbracht (Winterstarre). Wenn es ungefähr 10° warm ist, werden sie wach und wandern sofort zum Teich. Dabei müssen sie auch viele gefährliche Straßen überqueren. Dann können wir auch an unserem Schulteich diese Tiere beobachten. Sie laichen dort (legen Eier). Aus den Eiern schlüpfen dann die Kaulquappen aus. Nach einigen Wochen werden daraus dann Kröten oder Frösche.

Früher gab es sehr viele Frösche, Kröten, Molche und Salamander. Heute sind sie selten geworden und viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Deshalb stehen sie unter Naturschutz.

Denkt daran: es ist streng verboten diese Tiere zu fangen, an einen anderen Ort zu bringen oder zu stören. Es lohnt sich sicherlich noch vor den Osterferien, mit der Klasse an den Teich zu gehen. Fragt euren Bio – Lehrer oder Klassenlehrer danach. Vielleicht könnt ihr dann auch schon die ersten Libellen entdecken.

Maria Hernandes und Clarissa Karl 

„Libelle“  Interview 


                                Ausgabe März  2001 

Frau Rohde in der Schülerzeitungsredaktion


Interview mit Frau Rohde von der Wetterauer Zeitung

Libelle: Woher bekommt die Wetterauer Zeitung (WZ) ihre Nachrichten, z.B. das Neueste aus aller Welt, Sportergebnisse, Wetterberichte, Nachrichten aus der näheren Umgebung usw. ?
Frau Rohde: Es gibt 3 Arten der Nachrichtenübermittlung: 1. Durch ein Fax, das rund um die Uhr läuft mit 200 Eingängen pro Tag. 2. Per E-Mail und Fernschreiber, die in Gießen Nachrichten aus aller Welt erhalten. 3. Per Telefon und Reporter, die selber vor Ort gehen.
Libelle: Wer entscheidet, was in der Zeitung gedruckt wird?     
Frau Rohde: Es gibt in jedem Bereich einen Redakteur, der entscheidet, was gedruckt wird und was  nicht. Z.B. Frau Rohde für den Bereich im Wetteraukreis.
Libelle: Wir haben einen Briefkasten für unsere Leserbriefe an „Libelle“ aufgehängt. Bekommen Sie ihre Leserbriefe auch durch einen Briefkasten?  Werden alle Briefe abgedruckt? Werden die Briefe so veröffentlicht, wie sie die Leser Ihnen schreiben?
Frau Rohde: Die Leserbriefe, die wir (die WZ) bekommen, werden nur ein wenig gekürzt. Beleidigungen werden bei uns nicht abgedruckt.
Libelle: Wie viele Mitarbeiter hat die WZ?  Welche Berufe gibt es? Kennen sie sich alle untereinander?
Frau Rohde: In der WZ gibt es 40 Mitarbeiter, 20 davon arbeiten Vollzeit. Es gibt Reporter, Damen in der Geschäftsstelle, Anzeigenverkäufer, Angestellte im Vertrieb, Zeitungsträger und Disponenten. Die Hälfte der Kosten wird durch Anzeigen und die andere Hälfte durch Abonnenten gedeckt.
Libelle: Seit wann gibt es die WZ?  Seit wann gibt es überhaupt Tageszeitungen?
Frau Rohde: Tageszeitungen gibt es, seit Gutenberg den Buchdruck erfunden hat. Die erste WZ  wurde am 1.1.1834 gedruckt. Sie hatte 4 Seiten und erschien 3 mal pro Woche. Ihr Name lautete damals „Intelligenz–Blatt für Oberhessen“.
Libelle: Wie viele Zeitungen werden an jedem Tag gedruckt? Welche technischen Geräte werden dafür benötigt? Wann und wo wird die WZ gedruckt?
Frau Rohde: Die WZ hat 25.000 Abonnenten plus 1.000 Zeitungen für den Verkauf. Ab 23:00 Uhr wird gedruckt. Der Druck dauert 1 Std. und 15 Min.. Die Druckerei befindet sich in Gießen. Die WZ ist die einzige Zeitung mit 4 Spalten in Deutschland. Die Vorbereitung einer Seite wird an Layout Computern und 21 Zoll Bildschirmen gemacht.
Libelle: Wie lange dauert es, bis eine Tagesausgabe fertig ist?
Frau Rohde: Der Entwurf einer Tageszeitung dauert von 8 bis 24 Uhr.
Libelle: Wie viel Papier wird verbraucht?
Frau Rohde: Pro Jahr werden ca. 7 Tonnen Papier verbraucht.
Libelle: Wer kontrolliert die Rechtschreibung?
Frau Rohde: Es gibt ein Korrekturprogramm im Computer, Korrektoren, die alles durchlesen und Journalisten, die ihre Berichte gegenseitig lesen.
Libelle: Gab es schon einmal keine Zeitung, und warum?
Frau Rohde:

Die WZ gibt es nur dann nicht, wenn der Zeitungsträger krank ist. Streiks gab es bei der WZ noch nicht.

Libelle: Warum ist die WZ nicht bunt?
Frau Rohde: Im Moment ist der Farbdruck noch sehr teuer. Die Zeitung müsste über 4 Farbdruckplatten laufen (rot, gelb, blau und schwarz). Es wird wahrscheinlich noch 10 Jahre dauern, bis die WZ farbig gedruckt werden kann.
Libelle:

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Würden Sie uns auch ein paar persönliche Fragen beantworten?

Warum sind Sie Journalistin geworden?  Wie war Ihre Ausbildung zu diesem Beruf?  Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?Können Sie uns ein außergewöhnliches Erlebnis schildern, das z.B. für Sie besonders lustig oder spannend war?

Frau Rohde

Frau Rohde Schon mit 16 Jahren war mein Traumberuf Journalistin. Für die Ausbildung ist das Abitur notwendig, vor allem aber ein großes Interesse an vielen unterschiedlichen Dingen in vielen Bereichen (Sport, Politik, Schule, usw.).
Es folgte eine 2jährige Lehre bei der WZ.
Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr im Büro, dort muss ich die Post durchsehen und meine Artikel schreiben. Zwei Seiten der WZ werden täglich von mir bearbeitet. Danach folgen Pressekonferenzen und viele Termine. Gegen 19:00 Uhr komme ich nach Hause,
falls nicht am Abend noch Termine angesetzt sind.
Außergewöhnliche Ereignisse kommen in meinem Beruf häufig vor. Das lustigste war mein Sturz ins Hochwasser bei Friedberg – Bruchenbrücken; das spannendste war meine
Anwesenheit beim Fund einer Toten. 


Sebastian Birkenstock und Mario Volter

„Libelle“  lacht                


                            Ausgabe März 2001 

 

  

Heute schon gelacht?

"Herr Ober! Sie können doch nicht meine Bockwurst mit dem Daumen festhalten!" "Muss ich, muss ich, mein Herr. Oder wäre es Ihnen vielleicht lieber, wenn sie noch ein drittes Mal in den Dreck fällt?"

"Sagen Sie mal, Ihr Hund ist ja zum Fürchten. Wo haben Sie denn dieses schreckliche Vieh her?"
"Den Bello? Der ist mir in Afrika zugelaufen, in der Wüste. Ich habe ihm nur die Mähne etwas kürzer schneiden lassen."

                                (Katharina Tadic, Sophie Sieler, Tabea Teichert, 4c)

  „Libelle“  Kritik
                        


                                Ausgabe März 2001 

 

Was wäre Ostern ohne Eier?

Gar nichts!

Von Lege batterien?

Hört mal zu: 90% von allen Hühnern werden in diesen „Vorteilhaften Käfigen“ zu richtigen Legemaschinen gemacht. In einem Käfig so „groß“ wie ein Briefumschlag!!! 

Im künstlichem Dämmerlicht bei tierquälerischer Massenhaltung. Sie kennen keinen Tag, keine Nacht, keinen Sommer und keinen Winter. Sie werden bis zu 18 Stunden täglich durch gesteuerte Lichtprogramme wachgehalten, um höhere zu bringen. 

Im Jahre 1950 legte ein gesundes Huhn120 Eier im Jahr. Jetzt wird aus einer „Legebatterie“ 300 Eier rausgepresst. Nach einem Jahr ist eine „Legebatterie“ so abgebrannt , dass sie höchstens als Suppenhuhn Abnehmer  findet oder zu Tierfutter verarbeitet wird. 

Käfighühner können gar  nichts von dem, machen was Freilandhühner machen können. Die Schnäbel werden gekürzt , damit sich die Tiere nicht die Federn ausrupfen. Die meisten haben zu blasse , krankhaft  geschwollene, unnatürlich  große Kämme und ein zerstörtes Federkleid. Die Hühner  sind  meistens von Salmonellen im Darm und im Eierstock befallen. Dadurch  ist nicht nur die Schale sondern auch Eiklar  und  Eidotter befallen. 

Käfighaltung ist schlimm für die Hühner.

Das alles nur damit „ Eierfabrikant“ zu Geld kommt und du billig  zu Eiern kommst!!!

Das  wollte ich nur noch mal sagen: Überlegt euch gut wo und von wem ihr Eier kauft“

                        Sina 5b


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Zuletzt aktualisiert:  Juli
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