Schülerzeitung „Libelle“  Nr. 1

„Libelle“  Müll                           


                              Ausgabe Oktober 2000                                                   

 

MÜLL, MÜLL, MÜLL

 

Rote, gelbe, blaue und graue Müllbehälter "schmücken" unsere Klassenräume.

"Libelle" möchte wissen, was es mit diesem "Müllverwirrspiel" auf sich hat.

Einiges hat sie schon herausbekommen.

 Müll ist nicht gleich Müll!

 Müll ist nicht wertlos!

  • Aus Altpapier kann man neues (nicht ganz so weißes) Papier herstellen.

  • Verpackungen, die den grünen Punkt (manchmal auch braun, blau oder schwarz)  tragen und bei uns witzigerweise in den gelben Sack in dem gleichfarbigen Eimer gesammelt werden, werden wiederverwertet (recycelt, sprich: ri:seikelt). Man stellt daraus z.B. neue Plastikgegenstände her.

  • Doch wozu dient die rote Tonne? Für Tomaten, Ketchupreste, rote Tinte?
    Nein, für  Wertstoffe. Libelle weiß nicht so genau, was wem was wert ist und wer wo was aus diesem wertvollen Material, das sonst so abfällig als Abfall bezeichnet wurde, macht. "Libelle" wird sich informieren und euch berichten.

  • In der Schule werden auch Aludeckel und Korken gesammelt. "Libelle" hat erfahren, dass daraus neues Alu und Korken hergestellt werden. Aluminium und auch Kork kommen in der Natur nicht unbegrenzt vor. Irgendwann gibt es diese Stoffe nicht mehr, wenn wir nicht sparsam damit umgehen. Aluminium wird zudem aus Bestandteilen hergestellt, die z.B. in Südamerika aus finsteren Stollen unter der Erde herausbefördert werden müssen. Und dort arbeiten oft Kinder viele, viele Stunden am Tag .


   
   "Libelle" meint:
    Dann will ich lieber mein Frühstücksbrot nicht in Alufolie verpackt haben!

  • Zum Glück hat sie ja heute eine Mandarine mit. Die hat ihre eigene "Verpackung". Doch wohin mit dem Müll, dem Kompott, äh nein, dem Kompost?                                      

  • Wo bleibt die nächste Tonne?

"Libelle" verspricht, euch auf dem Laufenden zu halten in Punkto Müll.

                                  (Diana Brauburger,4a /Marie-Sophie Philipp,4b/ U. Leichtweiß)

 

„Libelle“  Tiere                     


                           Ausgabe Oktober 2000 

 

  Wer hat Angst vor Fledermäusen ?

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Es gibt etwa 750 Fledermausarten , 20 davon in Deutschland. Sie sind mit großen Flughäuten ausgestattet. Die kleinste Fledermaus (Zwergfledermaus) wird 3,5 cm lang, die größte (Fliegender Hund) ist zehnmal so groß. Fledermäuse leben in großen Familien unter Dächern, in hohlen Bäumen, in Mauerlöchern und in Türmen. Sie sind Dämmerungs- und Nachttiere und können nicht sehr gut sehen. Sie orientieren sich mit kurzen, schrillen Schreien, von denen sie in der Sekunde bis zu 170 ausstoßen. Diese Schreie sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar (Ultraschall). Wenn die Schallwellen dieser Schreie auf einen Gegenstand stoßen, kommen sie als Echo zu der Fledermaus zurück. So kann sie Hindernissen ausweichen, aber auch ihre Beute, z.B. eine Mücke orten und verfolgen.

Fledermäuse ernähren sich von Insekten, die großen Arten der Tropen (Fliegender Hund) von Früchten.
Beim Schlafen krallen sie sich an einem Gegenstand fest und hängen mit dem Kopf nach unten. So halten sie auch ihren Winterschlaf.

Fledermauskästen im SchulgartenLeider steht die Fledermaus auf der "Roten Liste" (Liste für vom Aussterben bedrohte Tierarten). Allzu oft vertreibt der Mensch die Fledermaus aus ihren Verstecken oder stört sie in ihrem Winterschlaf, was die Fledermaus meist nicht überleben kann. Zu häufig finden Fledermäuse keinen Unterschlupf mehr in den Dachböden der Häuser oder Kirchtürme. 

Darum: Helft der Fledermaus, indem ihr Fledermauskästen aufhängt. 

Eine Bauanleitung dafür gibt es  in der nächsten "Libelle".

                                                      (Fatima Ahmad , Rick Schapöhler, 4a)

„Libelle“  lacht                
                        


                             Ausgabe Oktober 2000 

 

  

Heute schon gelacht?

"Herr Ober! Sie können doch nicht meine Bockwurst mit dem Daumen festhalten!" "Muss ich, muss ich, mein Herr. Oder wäre es Ihnen vielleicht lieber, wenn sie noch ein drittes Mal in den Dreck fällt?"

"Sagen Sie mal, Ihr Hund ist ja zum Fürchten. Wo haben Sie denn dieses schreckliche Vieh her?"
"Den Bello? Der ist mir in Afrika zugelaufen, in der Wüste. Ich habe ihm nur die Mähne etwas kürzer schneiden lassen."

                                (Katharina Tadic, Sophie Sieler, Tabea Teichert, 4c)

„Libelle“ Interview 


                               Ausgabe Oktober 2000 

 

„Libelle“ Interview  mit unserem Rektor Herrn Marquardt

·    „Libelle“: Was versprechen Sie sich von einer Schülerzeitung?

Herr Marquardt:  Ich finde eine Schülerzeitung ganz prima, so können alle Schülerinnen und Schüler und die Eltern viele Informationen und Neuigkeiten über die Schule erfahren. Außerdem lernt ihr sehr viel bei der Zusammenstellung und der Gestaltung der Zeitung.

·    „Libelle“: Was müssen Sie als Rektor alles tun?

Herr Marquardt:  Ich muss für einen geordneten Unterrichtsablauf sorgen, Bücher und Lernmaterial beschaffen, für die Sicherheit der Kinder sorgen, mit Schülern, Eltern und Lehrern Gespräche führen und noch vieles mehr.

·     „Libelle“: Wieso wollten Sie Rektor werden?

Herr Marquardt:  Weil ich gerne Verantwortung übernehme und die Schule und das Schulleben mitgestalten möchte.

·     „Libelle“: Haben Sie Kinder und wie alt sind sie?

Herr Marquardt:  Ich habe zwei Söhne im Alter von 20 und 22 Jahren.

·     „Libelle“: Woher kommt Ihre Liebe zum Garten?

Herr Marquardt:  Schon als Kind habe ich mich jede freie Minute in unserem Garten, auf den umliegenden Wiesen und Wäldern und an unserem Bach aufgehalten und die Natur beobachtet. Außerdem hat mir mein Vater viele Dinge und Vorgänge in der Natur erklärt.

·     „Libelle“: Haben Sie zu Hause einen Garten?

Herr Marquardt:  Leider habe ich keinen Garten, aber ich glaube, der Schulgarten braucht genug von meiner Zeit.

·     „Libelle“: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Herr Marquardt:  In meiner Freizeit male ich sehr gerne Pflanzen und Tiere mit Aquarellfarben. Ich male die Tiere und Pflanzen dabei sehr naturgetreu.

·     „Libelle“: Ihre Lieblingsfarbe?

Herr Marquardt:  Ich glaube, es ist die Farbe grün!!!

·    „Libelle“: Ihre Lieblingsblume und Ihr Lieblingstier?

Herr Marquardt:  Ich mag alle Tiere und Pflanzen, besonders die in unserem Schulgarten. Die Libelle, unsere Schulwappentier und auch der Name von eurer Schülerzeitung mag ich aber besonders gerne.

·    „Libelle“: Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen am meisten?

Herr Marquardt:  Ich mag fröhliche, aufgeschlossene und engagierte Kinder.

·    „Libelle“: Welche Eigenschaften verabscheuen Sie am meisten?

Herr Marquardt: Ich mag weniger, wenn die Menschen unfreundlich sind und grob miteinander umgehen. Ich verabscheue am meisten, wenn Menschen gewalttätig werden.

·    „Libelle“: Welche Probleme sehen Sie an der FWS und an Schulen überhaupt?

Herr Marquardt:  An der FWS sehe ich weniger Probleme; vielmehr sehe ich eine Schule mit viel Freude, Bewegung, Musik, Natur, Lernen und vielen lieben Kindern.

Für alle Schulen wünsche ich mir aber mehr Lehrerstunden für die Klassen.

·    „Libelle“: Haben Sie einen besonderen Wunsch an uns Schülerinnen und Schüler?

Herr Marquardt:  Ich wünsche mir, dass jeder seine besonderen Interessen und Fähigkeiten herausfindet, mit Freude lernt und jeder zu einem guten Schulabschluss kommt.

 

·    „Libelle“: Herr Marquardt, wir danken Ihnen für das Interview.

                                          

Zur "Libelle"-Ausgabe:

Dezember 2000 März 2001
Juni 2001 November 2001
März 2002 Juni 2002
Dezember 2002 März 2003

© Frauenwaldschule 2000
Zuletzt aktualisiert: August
2002