Schülerzeitung „Libelle“  Nr. 9

„Libelle“  informiert 


                              Ausgabe März 2003                                                   


Der Irak-Krieg

 

Wir haben es befürchtet. Jetzt hat er tatsächlich begonnen : der Irak-Krieg.

Wir wollen euch ein wenig über die Hintergründe informieren.

Im Irak ist Saddam Hussein, der Diktator, alleiniger Herrscher, der alles kontrolliert. Es gibt eine Partei, die Baath-Partei, der die meisten Iraker angehören. Tut man das nicht, so ist man verdächtig, gegen die Regierung zu sein. Diese Menschen werden verfolgt und manchmal sogar umgebracht.

Saddam Hussein hatte schon zwei Kriege gegen Nachbarländer angefangen. Den ersten Krieg führte er gegen das Nachbarland Iran. In diesem Krieg starben über 400.00 Menschen, und das waren nicht nur Soldaten. Im nächsten Krieg griff Saddam Hussein das Land Kuwait an, weil er behauptet, dass dieses Land eigentlich zum Irak gehören soll. Kuwait wurde von einer internationalen Armee befreit. Der Irak wurde 1991 besiegt.

Der Irak wurde verpflichtet alle Massenvernichtungswaffen zu vernichten und dies auch nachzuweisen. Dass der Irak wirklich alle dieser Waffen zerstört und dadurch keine anderen Länder mehr angreifen kann, muss kontrolliert werden. Dazu sollten Waffeninspekteure das Land kontrollieren. Doch ging alles nur sehr langsam voran. Saddam Hussein und seine Leute behinderten die Waffenkontrolleure und fingen erst spät mit der Zerstörung von Waffen und Raketen an. Die USA (Präsident G.W. Bush) wollten nicht mehr warten und begann am 19.3. am frühen Morgen den Krieg gegen den Irak, obwohl viele Länder der UNO (United Nations Organisation – Vereinte Nationen) dagegen waren. Auch unsere Bundesregierung hätte es für besser gehalten, durch Verhandlungen und Gespräche Saddam Hussein zur Zerstörung seiner Waffen zu bringen und damit einen Krieg zu vermeiden. Viele Menschen in Deutschland, aber auch auf der ganzen Welt, haben gegen die Kriegspolitik von G.W. Bush demonstriert und protestiert. In den Kirchen werden Friedensgebete gesprochen. Die Amerikaner und die Engländer als ihre Verbündeten haben sich jedoch nicht abhalten lassen vom Krieg. Es hat schon viele Tote gegeben, Männer, Frauen und Kinder. Kinder müssen unter der Angst vor den täglichen Angriffen durch Bomben leiden.

Libelle hofft, dass der Krieg im Irak bald beendet sein wird, damit nicht noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen.

 

Wenn ihr euch genauer informieren wollt, so können wir euch die Kindernachrichtensendung „logo“ oder aber im Internet unter der Suchmaschine www.blinde-kuh.de Kindernachrichten.

(Jan Pawellek, Tanyel Fedler, U.L.)

„Libelle“  Schon gehört, gesehen, gelesen...?

 


                           Ausgabe März 2003 

 

Harry Potter - Dreharbeiten für Teil 3

In Großbritannien haben die Dreharbeiten für den dritten Harry Potter Film begonnen. In „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ besuchen Harry; Ron und Hermine die dritte Klasse der Hogwarts Schule für Zauberei und Hexerei. Schon bald verwickelt ein entflohener Gefangener die drei Freunde in ein spannendes und gefährliches Abenteuer. 

 

Wenn es ganz dicke kommt, steht ihnen der Schulleiter von Hogwarts, Professor Dumbeldore, mit Rat und Tat zu Seite. Der wird übrigens im dritten Film zum ersten Mal von Michael Gambon  gespielt .  

Probleme gab es gleich zu Beginn der Dreharbeiten. Ein Drehort in Schottland  wurde durch ein  Feuer zerstört. Verletzt wurde zum Glück aber niemand. Der Grund für das Feuer war  wahrscheinlich  eine Dampflok, mit der eine Szene gedreht werden sollte.

                                                                                                                      (Linus Pfeil)

„Libelle“  Schon gehört, gesehen, gelesen...?
                        


                             Ausgabe April 2003 

 

   Leonard Bernstein

Er dirigierte Opern ,war ein toller Pianist und schrieb weltberühmte Musicals. Kaum ein Komponist war so vielseitig und so populär wie Leonard Bernstein.

Er wurde 1918 in New York geboren. Die Eltern waren zwei russische Einwanderer, die sich in der USA erst mühsam hocharbeiten mussten. Leonard war ein zartes und kränkliches Kind. Das änderte sich aber, als seine Tante ein Klavier in dem Haus der Bernsteins unterbrachte.

Jede freie Minute klimperte er auf dem Klavier herum und wurde dabei gesund. Als 19-Jähriger leitete Bernstein in einem Ferienlager die >> Camp Orota Rhythm Band <<-ein paar Tröten und Schellen.

Doch sein Durchbruch kam erst durch einen Zufall am 14 November 1943 in der New Yorker Carnegie Hall. Das New Yorker Philharmonikerorchester , eines der besten Orchester der Welt, soll ein sehr schwieriges Stück spielen. Was ist passiert, der berühmte Dirigent Bruno Walter liegt krank im Bett und der Orchesterchef der einspringen hätte können steckt im Schnee fest. Bernstein konnte in dieser Notsituation helfen und dirigierte das Orchester an diesem Abend.

Das Publikum war so von ihm begeistert, dass er zu einem der berühmtesten Dirigenten wurde. Ab sofort war er drei Jahre lang Leiters des „New Yorker Symphonieorchesters“. Anschließend war er ein Jahr musikalischer Berater des „Israel Philharmonic Orchestra“.

Von 1958-1969 war Bernstein wieder Leiter des „New Yorker Philharmonic Orchester“, mit dem er über 1000 Konzerte in aller Welt gab.

Seine bekanntesten Bühnenwerke waren: Musical „Westside-Story“ (1957), musikalische Komödie „On the town” (1944), Ballet  “Fancy Free” (1944).

Er schrieb auch Orchesterwerke, Musik für Blechbläser, Kammermusik, Orchester- und Chorwerke.

Am 14.Oktober 1990 verstarb er in New York (Manhatten) nach einem ereignisreichen und wohlgefüllten Leben.                                    

 (Tanyel Fedler, Jan Pawellek)                                     

 

P.S. Libelle hat eine CD zum Ausleihen für die, die mal reinhören wollen.

„Libelle“ Geschichten


                                 Ausgabe März 2003 

 

Der neue Leseclub

Wie ihr vielleicht schon gehört habt, gibt es jetzt an der FWS einen Leseclub.
Wir gehören zu den ersten Mitglieder und finden das  richtig toll.

  Wir, das sind die Schüler aus der Klasse 3: Michael, Vivien, Steffen, Fabiola, Olivia, Stefan, Cedric, Jannik, Adrienne, Paulina, Lion, Jennifer, Ani und Dominik.

Wir sind eine tolle Gemeinschaft. Es ist echt cool.

Es wird viel gelacht, aber auch viel gearbeitet.

So haben wir nach dem Film Das fliegende Klassenzimmer uns noch etwas mit dem Autor Erich Kästner beschäftigt.

Auch Peter Härtling ist uns schon nicht mehr ganz unbekannt.

 

Es folgen noch viele Aktionen und natürlich viel Spaß.   Ihr werdet davon hören.

Noch hat der Leseclub keinen passenden Namen.

Was haltet ihr von: Lesebande, Lesebären, Leseratten, Leseeulen, Lesefüchse, Lesenasen.............

Für eure Ideen gibt es ein Dankeschön.

Schreibt an die Redaktion!

 

„Libelle“ Geschichten


                                 Ausgabe März 2003 

 

Mein Haustier

Das ist Nicki. Nicki ist weiß, hat am Schwanz Streifen und hat am Ohr ein paar Flecken.

Nicki wohnt bei uns.

Nicki isst Katzenfutter und isst Fisch und Brekkies und jagt Mäuse.

Nicki hat mich und Elena mit seinen Barthaaren gekitzelt.

Nicki jagt auch gerne Spatzen.

(Amelie , Kl. 1a)

Libelle freut sich über Geschichten und Gedichte aus den Klassen !!

 

„Libelle“ informiert


                                 Ausgabe März 2003 

Vier Jahre Grundschulzeit sind fast vorbei

- Wie soll es weitergehen?

Habt ihr auch mit euren Eltern und Verwandten, die gute Ratschläge wissen, ein wenig Stress? Dann seid ihr wohl in der 4. oder aber 6. Klasse. Die Entscheidung, welche weiterführende Schule die richtige für mich ist, steht an.

Libelle hat sich da mal genauer informiert, zumindest was den Bereich Bad Nauheim angeht.

Welche weiterführenden Schulen gibt es da überhaupt?

Natürlich die beiden Gymnasien, die ELS (Ernst-Ludwig-Schule) und die Lioba (St. Lioba-Schule). 

Beide haben unheimlich viele Schüler. Die St. Lioba zur Zeit etwa 1270 und die ELS 1160. In der St. Lioba kann man im 5. Schuljahr mit Englisch oder Französisch beginnen, in der ELS nur mit Englisch. Dafür hat die ELS allerdings auch eine „Bläserklasse“  im 5. Schuljahr, was die St. Lioba nicht zu bieten hat. In der ELS kann man ab dem 7. Schuljahr am sogenannten bilingualen Unterricht teilnehmen, d.h. es wird ein Fach, wie z.B. Erdkunde auf Englisch unterrichtet. Beide Schulen haben ein recht großes Angebot an AGs. Wir haben nicht so recht herausbekommen, für welchen Jahrgang welche AG gedacht ist. Aber vieles klingt sehr interessant. Da gibt es in der St. Lioba z.B. eine Schach –AG, Handball, Volleyball, Fußball, Astronomie, Theater-AG. In der ELS gefielen uns Schulgarten-AG, Video-, Theater-, Bühnenbild-, Schülerzeitungs-AG und Internet-AG. Orchester, verschiedene Instrumentalgruppen und Chöre werden in beiden Schulen gleichermaßen angeboten.

Um im Sprachenlernen besser voranzukommen, gibt es in den Gymnasien Austauschprogramme mit Schulen in anderen Ländern, z.B. fahren Austauschschüler der ELS in unsere Partnerstädte Buxton in England und Chaumont in Frankreich. Die St. Lioba-Schule hat Partnerschaftsschulen in Bergerac (Frankreich) und in Krakau (Polen). Aber sogar nach Amerika fahren Schülergruppen beider Schulen zum Austausch. Die St.-Lioba nach Ohio, die ELS nach Manitowoc in Wisconsin.

Klingt alles sehr interessant, aber ob ich die Oberstufe (Klasse 11-13) überhaupt erreichen werde, um solch eine tolle Fahrt mitzumachen? Vielleicht bin ich ja vorher schon längst sitzen geblieben oder habe die Schule gewechselt, weil mein Grips doch nicht gereicht hat. Na ja, schließlich ist so ein Gymnasium kein Reiseveranstalter, bei dem man im 5. Schuljahr die Reise über den großen Teich bucht.  

Mal ganz ehrlich: so der Überflieger in allen Fächern bin ich nicht, auch wenn meine Eltern das gern so hätten.

Was ? Die St. Lioba nimmt nur Einser- und Zweier-Schüler??

Schlechte Karten für mich.

Und die ELS? Die nimmt alle. Manche, die nicht von der Schule empfohlen werden, müssen sich dann allerdings zunächst bewähren, sonst müssen sie auf eine andere Schule wechseln.

Welche anderen weiterführenden Schulen gibt es denn noch in Bad Nauheim?

Da ist die Haupt- und Realschule, die Solgrabenschule. Die Hauptschule geht vom 5. bis zum 9. Schuljahr, die Realschule von der 5 bis zur 10. Man erwirbt einen Hauptschulabschluss oder in der Realschule den Realschulabschluss. Auch hier geht es in der 5. Klasse mit Englisch los, dann kann man in der 7. Klasse Französisch lernen. Die AGs klingen interessant: Keyboard, Englische Folklore, Fotokurs, Schulgarten, Internet-AG, Flöten AG und Chor. Der große Unterschied zu den Gymnasien liegt wohl darin, dass man insgesamt (falls man keine Ehrenrunden dreht) nur 9 bzw. 10 Jahre zur Schule geht und dann einen Beruf erlernen kann oder aber weiterlernt, wenn man so fit ist, z.B. in der Berufsfachschule oder nach der 10. Klasse in der Fachoberschule oder der Oberstufe eines Gymnasiums.

Aber Halt! Was sagte doch Herr Knorr, der Förderstufenleiter der FWS, zu unseren Eltern am Info-Abend. Sollte man nicht sicher sein, ob man das mit dem Gymnasium so schafft, ist die Förderstufe echt die gute Wahl. Man kann erst mal testen, wie gut man wirklich in den nächsten beiden Jahren wird und dann wird entschieden. Die Kurse in Englisch und Mathe wirbeln die Klassen ein wenig durcheinander, aber so lernt man auch viele neue Leute und Freunde kennen.  AGs gibt’ s hier auch und vor allem ja auch eine Bläserklasse. Außerdem fährt man im 5. und im 6. Schuljahr in eine Jugendherberge. Echt g...!

Bis ihr die „Libelle“ in Händen haltet, werden meine Eltern und ich die Entscheidung schon getroffen haben. Mal sehen!!

                (Sven Schwalfenberg, Patrick Will, Philipp Hammann, U. Leichtweiß)

 

„Libelle“ Interview


                                 Ausgabe März 2003 

Interview  mit unserer neuen Lehrerin Frau Kristina Lenz  

Wie heißen Sie?  -  Ich heiße Kristina Lenz.

Wie alt sind Sie?  -  Ich bin 27 Jahre alt.

Welches Sternzeichen haben Sie?  -  Ich bin Skorpion.

Sind Sie verheiratet oder haben Sie einen Freund?  -  Ich habe einen Freund und wir sind nicht verheiratet.  

Haben Sie Kinder?  -  Nein, ich habe keine Kinder.

Wo wohnen Sie?  -  In Hüttenberg bei Gießen.

Was ist Ihr Lieblingstier? - Mein Lieblingstier ist die Katze.

Was ist Ihr Lieblingsessen?  -  Kartoffelpfannkuchen.  

Welche ist Ihre Lieblingsfarbe?  -  Blau.

Wie lange sind Sie schon Lehrerin?  -  Ich bin seit drei Jahren Lehrerin.

An welcher Schule waren Sie früher?  -  An der Grundschule Burgsolms.

Warum sind Sie an unsere Schule gekommen? -  
Weil
es ein Stellenangebot gab und diese Schule einen Schulgarten hat. Das hat mich schon immer interessiert.  

Welche Klassen unterrichten Sie?  -  Ich bin in einer 1. Klasse die Klassenlehrerin, unterrichte außerdem Sport und  in der  4. Klasse leite ich die Bio - AG. In der Klassenstufe 5 und 6 unterrichte ich Religion.  

Was gefällt Ihnen an unserer Schule und was nicht?  -  Mir gefällt der Schulgarten und die Kollegen, aber nach der 6. Stunde sind keine Lehrer mehr da zum plaudern. Das gefällt mir nicht.  

Haben Sie einen Lebenstraum?  -  Ja, ich würde gern nach Australien auswandern.

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben!

                                                                                   Jessica Schrader und Gülüssa Kartal

 

Was? Ihr kennt sie noch nicht ? Dann Augen auf, z.B. freitags 1. große Pause !! Da hat sie Aufsicht.  

„Libelle“ Interview


                                 Ausgabe März 2003 

Int

Interview mit Zahnarzt Doktor Thomas  Mende

Libelle: Sind Sie mit der Zahnpflege der Nieder Mörler Jugend zufrieden?

Dr. Th. Mende: Ja, es ist an manchen Stellen verbesserungsfähig. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.

Libelle: Können Sie uns einen Tipp  geben, wie man seine Zähne   vor Karies schützt?

Dr. Th. Mende: Wenig Süßigkeiten, zwischendurch Kaugummi kauen.

Libelle: Muss man  eigentlich immer Zähne ziehen oder ist eine andere Behandlung möglich?

Dr. Th. Mende : Zähne ziehen ist oft das letzte Mittel, wenn  sonst keine andere Behandlung mehr möglich ist.

Libelle: Was machen Sie mit Patienten  die Angst vor dem Zahnarzt haben?

Dr. Th. Mende: Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet, sie lässt sich aber durch vorsichtiges und behutsames  Eingehen auf den Patienten, meistens abbauen.

Libelle: Wie lange sind Sie  schon Zahnarzt?

Dr. Th. Mende: Ich bin seit 28 Jahren Zahnarzt.

Libelle: Danke für das  Interview.            

  Wolkenförmige Legende: Mein Tipp: Morgens und abends Zähne putzen !!

Nicht zu viel Süßes naschen!!

                                          

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Zuletzt aktualisiert: April 2003